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FAQs über Coaching
FAQs über Coaching
"Was Sie schon immer über Coaching wissen wollten"
  • Was ist Coaching?

    Coaching ist ein interaktiver personenzentrierter Beratungs- und Begleitungsprozess im beruflichen Kontext, der zeitlich begrenzt und thematisch / zielorientiert definiert ist.

    Beim Coaching gibt es keinen im Vorhinein festgelegten Plan oder einen idealen Ablauf – die Wünsche und Ziele der KundInnen sind die Basis für die gemeinsame Arbeit. Es werden Erkenntnisse über die eigene Persönlichkeit erarbeitet und ein selbstverantwortliches Bewusstsein geschaffen für Problemlösungen im Spannungsdreieck Organisation – Beruf – Privatleben.

    Coaching findet auf einer tragfähigen Beziehungsbasis statt, die durch Freiwilligkeit, gegenseitiges Respektieren und Vertrauen begründet ist und eine gleichwertige Ebene des Kooperierens bedingt.
    Der Prozess baut auf die ressourcen- und lösungsorientierten Kompetenzen der KundInnen, die gefördert und aktiviert werden können.
    Der Berater / die Beraterin entwickelt gemeinsam mit den - und nicht für die – KundInnen individuell angemessene Lösungen in Passung an das System.

    Coaching ist ergebnis- und lösungsorientiert. Evaluierbare Kriterien für das Erreichen konkreter Ziele und operabler Aufträge für Inhalte, Rahmen und Interventionen werden gemeinsam erstellt.
  • Was ist das Ziel des Coachings?

    Die Kernaufgabe des Coachings ist, den KundInnen Zugänge zu Lösungen und Möglichkeiten zu öffnen. Der Schwerpunkt des Coachingprozesses liegt auf dem Lösungsprozess.

    Coaching fokussiert eine Förderung von Selbstreflexion, und –wahrnehmung, von Bewusstsein und Verantwortung, um Unterstützung zum Selbstmanagement (Hilfe zur Selbsthilfe) zu geben.
  • Was können Coaching –Themen bzw. Anlässe sein?

    Coaching grenzt sich vor allem in der Themenauswahl von anderen beratenden Berufen ab:
    Der berufliche Kontext und die damit verbundenen persönlichen und zwischenmenschlichen Belange sind Hauptfokus im Coaching – klar zu trennen von Skilltraining einerseits oder von Psychotherapie andererseits.

    Der Coach wird zum zeitweiligen und individuellen Begleiter für all jene, die sich um die Wichtigkeit ihres Wohlbefindens im Job bewusst sind und ihre Potentiale nützen wollen.
    Coaching – Nachfrage entsteht vor allem rund um Themen wie
    • Standort-, Richtungsbestimmung
    • Wechsel in ein neues Aufgabengebiet
    • Suche nach einer neuen Aufgabe, Karriereplanung
    • Übernahme einer Führungsposition
    • Teamentwicklungsprozesse
    • Verbesserung der sozialen, Management- und / oder
    • Führungskompetenzen
    • Konfliktbewältigung
    • mangelhafte Zeitplanung
    • konkrete Krisen oder Chancen - beruflich bei
    • Umstrukturierungen, persönlich bei Verlust familiärer Beziehungen
    • Gefühl der Überforderung
    • Stressausgleich
    • Burnout
    • Mobbing
  • Wie verläuft der Einstieg in ein Coachingsgespräch?

    Der Einstieg ist sehr häufig bestimmend für den gesamten Verlauf des Coachings und soll daher den Vertrauensaufbau zwischen Coach und Coachee bewirken, eine gegenseitige Akzeptanz ermöglichen und die Spielregeln für Prozess und Ablauf klären.
    Dazu gehören
    • das Beschreiben der Situation durch den Kunden / die Kundin, das Aufnehmen der Anliegen durch den Coach, zuhören, klären, hinterfragen, präzisieren. Klarheit darüber, was Coaching im konkreten fall leisten kann und Hinweise auf die voraussichtliche Zeitdauer.
    • Besprochen werden sollte auch die Art des Vorgehens, die Methoden und das Honorar.
    • Auch die Möglichkeit für beide Seiten, aus dem Coaching auszusteigen oder das Coaching nicht zu beginnen, ist von Wichtigkeit.
  • Wie lange dauert ein Coaching?

    Die KundInnen entscheiden gemeinsam mit dem Coach, wieviele Coaching-Sitzungen geplant werden sollen. Mal reicht eine einzige Sitzung aus, um ein Problem zu lösen bzw. genügend Anregungen zur selbständigen Bearbeitung der Lösung desselben zu bekommen, mal können bis zu 5 (oder 10) Folge-Coachings vereinbart werden, um an neue Problemen heranzugehen oder um die Auswirkungen neuen Handelns näher zu beleuchten oder wenn bei einem zeitaufwändigen, komplexen Thema die Möglichkeit zur Reflexion von entscheidender Bedeutung für den Coaching-Verlauf sind.
    Der Coachee bestimmt selbst, wie häufig er / sie ein Coaching in Anspruch nimmt, es können aber auch bereits im Vorhinein mehrere Sitzungen geplant werden.
    Eine Coaching-Sitzung dauert zwischen 50 – 90 min.
  • Wie steht es mit der Schweigepflicht?

    Der Coach hat über alles, was in der Coaching –Sitzung besprochen wird, Schweigepflicht zu wahren.
    Ausnahme:
    Sollte in einer Krisensituation eine Selbst- oder Fremdgefährdung auftreten, so kann es im Sinne der Güterabwägung notwendig sein, betreffende Verantwortliche bzw. Hilfspersonen mit einzubeziehen, um negative (Selbst-)Folgen abzuwenden.
  • Welche Arten von Coachings gibt es?

    Es sind mehrere Settings möglich:
    • Einzelcoaching
    • Teamcoaching
    • Gruppencoaching - vor allem, um Selbst- und Fremdwahrnehmung zu fördern (dabei ist es hilfreich, innerhalb der Gruppe Schweigepflicht nach außen zu wahren, um die Wertschätzung füreinander zu gewährleisten).
  • Woran erkenne ich einen guten Coach?
    • an einer wertschätzenden Atmosphäre
    • an einem offenen Klima
    • an einem ausgewogenen Verhältnis von Unterstützung und Konfrontation
    • an verständlicher Klärung auch komplexer (Arbeits-)Situationen im Spannungsfeld Person – Rolle – Organisation / Gesellschaft
    • an einem transparenten Coaching-Vertrag, der nach einem oder mehreren Vorgesprächen zwischen dem Auftraggeber und dem Coach abgeschlossen wird
      und auch daran, ob der Coach in Supervision geht

Quellen: www.coaching.cc , www.coachingdachverband.at